Umschuldung der Baufinanzierung

geschrieben von finanzberater | 19 Feb, 2010

Der Wechsel von Kreditgebern wird als Umschuldung bezeichnet. Dies kann sinnvoll sein, wenn der Zinssatz seit Abschluss des Kredits gefallen ist, da man so einen zinsgünstigeren Kredit erhält. Während einer Zinsbindung, macht eine Umschuldung meist wenig Sinn, da die Kreditgeber hohe Ausgleichszahlungen verlangen, wenn er überhaupt dazu bereit ist, den Vertrag frühzeitig zu kündigen. Wenn die Bank nicht dazu bereit ist, den Vertrag zu kündigen bleibt meist keine andere Möglichkeit, als die Zinsbindung wie vereinbart fortzusetzen.

Bei einer Anschlussplanung hingegen ist es sinnvoll über die Umschuldung nachzudenken. Oft denkt man, dies sei nur viel Aufwand, der ebenfalls mit hohen Kosten verbunden ist, jedoch ist das ein Irrglaube. Zwar ist es wahr, dass eine Umschuldung mit etwas Aufwand verbunden ist, da man sich am besten selbstständig informiert, was andere Kreditgeber für Konditionen haben, aber die Einsparungen die man durch eine Umschuldung erlangen kann sind oft enorm.

Die heutzutage am häufigsten angewandte Methode der Umschuldung ist das Forward-Darlehen. Bei einem Darlehen dieser Art wird ein Vertrag bis zu drei Jahren im voraus abgeschlossen, der sich auf den heutigen Zinssatz beruft. Das hat den Vorteil, dass man zu einem Zeitpunkt mit einem guten Zinssatz nicht darauf hoffen muss, dass dieser nicht steigt. Der Betrag des Forward-Darlehens ist derjenige mit dem die aktuelle Finanzierung ausläuft.

Abschließend lässt sich sagen, dass nach einem genauen Vergleich der Konditionen verschiedener Kreditgeber durch eine Umschuldung einiges eingespart werden kann.


Weiter Informationen zum Forward-Darlehen

http://www.manager-magazin.de/geld/geldanlage/0,2828,633170,00.html

http://www.forwarddarlehen-vergleich.de/immobilienfinanzierung/